"Erfahrungen mit der Borkener Straße nach dem Umbau"

22.08.2005 | Raesfeld | CDU Gemeindeverband Raesfeld

Anlage 1 zur Auswertung der Fragebögen Borkener Straße
Hinweise zu den Einengungen und Vorschläge zu baulichen Veränderungen:

• Einengungen behindern den Verkehr mehr – als Querungshilfe werden sie kaum genutzt
• Die „Nasen“ zur Straße müssen weg
• Fahrzeuge halten nicht = Zebrastreifen
• Die Bordsteine der Einengungen müssen weiß markiert werden, um besser sichtbar zu sein
• Die Einengungen stellen eine Gefahr für PKW dar
• Zebrastreifen anstelle der Einengungen wären als Querungshilfe besser
• Die Ecksteine an den Einengungen müssten abgerundet sein, da Autofahrer immer wieder damit in Berührung kommen und so Schwierigkeiten haben, in der Spur zu bleiben
• Die Einengung an der Haltestelle „Kirche“ sollte durch Zebrastreifen noch wirkungsvoller gemacht werden
• Die Einengungen sollten sichtbarer gemacht werden
• Zebrastreifen im Bereich zukünftiges Ärztehaus (3)
• Der Spiegel gegenüber der Einfahrt zur Alexanderstraße an der Borkener Straße sollte wieder angebracht werden (3)
• Die Querungshilfen sollten noch deutlicher kenntlich gemacht werden, weil schon viele Fahrer (insbes. Frauen) sich dort Reifen- und Felgenschäden an den PKW zugezogen haben
• Die Ampelanlage bietet keinen Schutz – Zebrastreifen wären besser – eine Blitzanlage wäre kostengünstiger gewesen und würde den gewünschten Zweck erfüllen
• Eine Ampelanlage reicht in keinem Fall aus. Insbesondere der Straßenwechsel für ältere Menschen und Kinder für den Kirchen und Gastronomiebesuch ist gefährlich
• Einengungen bieten als Querungshilfen keinen Schutz. Autofahrer ignorieren den Straßenwechsel, so dass in jedem Fall auf Höhe der Einfahrt zum Dorfparkplatz eine weitere Ampel oder ein Zebrastreifen alleinige Sicherheit bietet
• Zebrastreifen in Höhe des zukünftigen Ärztehauses


Hinweise zu den Verkehrsregelungen:

Es sollten zusätzliche Verkehrsregelungen getroffen werden

• Durch weitere Ampel bei Textil Hüppe (1) und auch am Dorfparkplatz (2)
• Durch weitere Querungshilfen (3)
• Durch Aufstellen von Schildern mit Geschwindigkeitsbegrenzung (10) fast alle schlagen gleichzeitig 30 kmh vor
• Durch Einrichten einer 30-kmh Zone (11)
• Zebrastreifen (3) teilweise statt Ampel
• Einbau von „Huckeln“ und Einbau einer Blitzanlage (welche noch Einnahmen sichert)
• Es wird teilweise zu schnell gefahren und keine Rücksicht genommen
• Das nächtliche Fahrverbot für LKW wird regelmäßig nicht eingehalten – Vielleicht lässt sich durch entsprechende Kontrolle und Polizeipräsenz eine Änderung erreichen


Hinweise zum Busbahnhof und zu den Bushaltestellen:

Die jetzige Lösung finde ich nicht gut, weil…

• Rückstau zur Marbecker Straße und zur Dorstener Straße beim Halten der Busse an der Haltestelle Kirche – manchmal bei zeitgleich zwei Bussen noch schlimmer
• Haltestelle Kirche müsste zur Marbecker Straße verlegt werden (1)
• Haltestelle an der Kirche ungünstig – es bilden sich regelmäßig Rückstaus
• Es kommt immer zu Stauungen und zu längeren Wartezeiten
• Haltestelle an der Kirche ist nicht optimal


Optischer Eindruck nach dem Umbau

Der optische Eindruck ist noch nicht optimal – es könnte noch folgendes verbessert werden:

• Bepflanzung (3)
• Die Bepflanzung des Kreisverkehrs könnte schöner sein, s. Borken, Ramsdorf, Velen (Unser Dorf soll schöner sein“
• Die Optik eines roten Steins in Parität zum alten Pflasterstein auf der anderen Straßenseite ist grausam. Eine Bepflanzung ist nicht ersehbar
• Nur eine Seite ist neu, der Restbürgersteig ist alt. Die Bepflanzung ist noch nicht sichtbar


Was ich sonst noch sagen möchte:

• Wer von der Borkener Straße in die Dorstener Straße abbiegen möchte, ist stark in der Sicht Richtung Weseler Straße behindert
1. durch parkende Fahrzeuge vor dem Papiermarkt oder vor der Gaststätte Marpert
2. durch die A-Säule des eigenen Fahrzeugs
3. die Geschwindigkeit im Kurvenbereich Dorstener-Weseler Straße ist zu hoch
4. Auch beim Abbiegen von der Weseler in die Borkener Straße kann der Verkehr von Dorsten kommend schlecht eingesehen werden, weil
• Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu hoch
• Bei abknickender Vorfahrt kein Blinker gesetzt wird
• Zwei noch heranwachsende Sträucher und zwei neue Markierungsschilder und Autos auf den Parkplätzen vor der Gaststätte Nießing die Sicht auf die schnell heranfahrenden Fahrzeuge aus Richtung Dorsten beeinträchtigen

• Die Bushaltestelle sollte vor der Spielhalle platziert werden

• Wartende Fahrgäste fühlen sich an der Bushaltestelle Kirche nicht sicher. An der Seite der Baustelle bei Wilting entsteht kein Gefühl von Sicherheit. Die Fahrgäste laufen lieber bis zur Haltestelle bei Eilers

• Der Kreuzungsbereich Weseler-Dorstener Straße wird sehr schnell befahren, weil die abknickende Vorfahrt nicht zum Bremsen auffordert. Deshalb ist es ganz wichtig, dass im Bereich des Geschäftes Spangemacher eine Querungshilfe geschaffen wird.

• Zebrastreifen und Fahrbahnmarkierungen sind schon fast nicht mehr erkennbar. Zusätzliche Baumaßnahmen halte ich nicht für notwendig, da sonst die Ortszufahrt in den Ortskern zu stark beeinträchtigt wird.

• Zebrastreifen am Kreisverkehr Borkener Straße - St. Sebastian – Zum Michael neu auftragen und kennzeichnen vom St. Sebastian aus gesehen in Richtung Dorfmitte fahrend

• Im nördlichen Bereich sind zu wenige Bäume gepflanzt worden

• Das Verkehrsaufkommen hat keinesfalls abgenommen, eine Temporeduzierung fand nicht statt. Insbesondere hat die nächtliche Lärmbelästigung durch LKW drastisch zugenommen. Eine Umleitung des LKW-Verkehrs ist zur Entlastung zwingend notwendig. Dringend muss an dem Projekt weiter gearbeitet werden!!!

• Ganz besonders finde ich es zu sagen, dass die Kurve Dorstener Straße in die Weseler Straße eine Ralleyestrecke geworden ist und im Großen und Ganzen der ganze Umbau nur dann sicher ist, wenn genannte Änderungen in Kraft treten würden. So, wie es jetzt ist, ist es keine positive Änderung – leider nicht. – Schade ist es!!!

• Bei Bestellung oder Abernten der Felder im Frühjahr und Herbst jeden Jahres wird die Borkener Straße bzw. der Ortskern durch landwirtschaftliche Fahrzeuge so intensiv befahren, dass es für die Anlieger unerträglich wird. Es kann doch nicht sein, dass eine Zuwegung nur über die Borkener Straße möglich ist.

• Der Rückbau der Borkener Straße war planerisch und in der Abstimmung mit den Anliegern durch die Gemeinde gut vorbereitet. Die Anlieger hatten die Möglichkeit, ihre Anregungen einzubringen. Wir hatten das Gefühl ernst genommen zu werden. Einige Anregungen wurden aufgenommen und umgesetzt. Die Bauphase selbst war zwar belastend aber relativ kurz, so dass man mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden sein kann