CDU Kreisverband Borken
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18.04.2012, 11:54 Uhr
CDU-Finanzexperte Christian Weisbrich nennt Kraft und Löhrmann „notorische Verfassungsbrecher“
125 Euro pro Sekunde, 11 Millionen Euro Schulden pro Tag in Nordrhein-Westfalen – diese Fakten standen im Mittelpunkt der gestrigen gemeinsamen Mitgliederversammlung der Senioren Union und der Jungen Union im Kreis Borken, die im Restaurant Hungerkamp in Rhede stattfand.

Die beiden Vorsitzenden Stefan Hegering und Thomas Kerkhoff hatten einen hochkompetenten Gesprächspartner eingeladen – mit Christian Weisbrich war der finanzpolitische Sprecher der CDULandtagsfraktion nach Rhede gekommen. Eine generationengerechte Finanzpolitik sei jungen und älteren Christdemokraten ein gemeinsames Anliegen, so erklärten
Hegering und Kerkhoff gemeinsam.

Und Christian Weisbrich hatte Zündstoff im Gepäck: „Der rot-grüne Nachtragshaushalt 2010 ist vom Verfassungsgericht gekippt worden. Der von 2011 liegt noch vor Gericht. Und der Haushalt 2012 ist gescheitert, weil auch er nicht verfassungsgemäß war. Frau Kraft und Frau Löhrmann sind notorische Verfassungsbrecher – Verantwortung für unser Land sieht anders aus!“, verurteilte Christian Weisbrich die rotgrüne Verschuldungspolitik. „Schon zu Johannes Raus Zeiten hat der Finanzminister vor immer mehr Schulden gewarnt. Die SPD hat seither nichts dazugelernt: Die Schulden von heute sind der Mühlstein am Hals der Generationen von morgen“,
unterstrich der 70-jährige seine Botschaft.


v.l.n.r. JU-Kreisvorsitzender Thomas Kerkhoff, Christian Weisbrich, Hendrik Wüst und SEN-Kreisvorsitzender Stefan Hegering
Seine Zuhörer waren Vertreter unterschiedlichster Generationen – seine Botschaft stieß auf große Einigkeit. Landtagskandidat Hendrik Wüst freute sich über den großen Rückhalt für die christdemokratische Politik und ergänzte Christian Weisbrichs Ausführungen mit konkreten Vorschlägen: „In der inneren Verwaltung können wir noch viele Aufgaben in Frage stellen und Behörden einsparen oder zusammenlegen, ohne dass die Bürgerinnen und Bürger einen schlechteren Service zu befürchten hätten. Wenn das Land selbst 12.000 Stellen mit einem sog. „kw-Vermerk“ (künftig wegfallend) zur Disposition stellt, müssen wir diesen Schatz heben. Außerdem
dürfen bei steigenden Steuereinnahmen nicht ständig neue Staatsausgaben dazu erfunden werden – Schuldenabbau heißt das Gebot der Stunde!“